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Bionic Commando

Genre: Thirdperson-Shoter

Testbericht von: C-L|cHa0s

Für das Nintendo Entertamend System gab es Bionic Commando schon einmal...
Die NES Version des Titels

Als mich ein Freund auf die PC-Fassung von Bionic Commando aufmerksam machte, dachte ich mir... woher kennste diesen Titel. Nach kurzer Überlegung ist mir dann eingefallen, dass es auf dem NES (Nintendo Entertainment System) bereits einen Titel mit ähnlich klingendem Namen gab. Ebenso gibt es auf der Xbox eine überarbeitete 2D-Version des Klassikers. Dieses Spiel sollte jedoch anders sein... überaschend anders. Also flux die DVD eingeworfen und das Teil installiert. Das Spiel überrascht nach erfolgreicher Installation mit einem schicken Hauptmenü. Was mir beim Starten eines neuen Spiels auffiel, ist, dass es keinen "einfachen" Modus gibt. Also hab ich mich für "Normal" entschieden. Nach einem kurzen Intro gehts auch schon direkt ins Spiel.

Das Spiel bietet einige Kämpfe gegen große Gegner
Ein Kampf gegen einen Mech

Okay okay, es gibt noch ein kurzes Tutorial in  dem man diverse Fähigkeiten und Moves lernt... wie ich finde aber ein bisschen zu kurz, denn ich hatte erst nach ca. 1 Stunde spielen raus, wie man Spencer via Xbox Gamepad richtig durch die Großstadt schwingen lässt. PC Tastatur Gamer kommen hier sicher ein bisschen besser zurecht, da die Tastatur- & Maussteuerung wesentlich genauer z.B. beim Zielen ist. Da ich aber gerne einen Rumble-Effekt beim Zocken habe, griff ich für das Durchspielen des Games zum Gamepad.

Das rumschwingen macht echt laune ... manchmal fühlt man sich wie ein Affe in der Stadt
Schwingen wie ein Stadtaffe

Was mir von Anfang an positiv aufgefallen ist, war die wirklich gute Musikuntermalung. Neben der sehr schicken Grafik und der wirklich schönen Steuerung gab es aber auch einige Sachen, die mich fast in den Wahnsinn getrieben haben. Darunter fielen auf jeden Fall, dass es viel zu wenig Munition im Spiel gibt. Was häufig dazu führt, dass man verzweifelt nach Gegenständen sucht, die man dem Feind an den Kopf werfen kann (Autos, Kisten und anderer Schrott). Was mir noch negativ auffiel, ist, dass man nicht selber speichern darf und die Speicherpunkte, die das Spiel setzt, viel zu weit auseinander liegen.

Wenn die Munition mal ausgeht kann man seine Gegner ganz easy mit der Kralle erledigen
Im Zeichen der Kralle

Manche Stellen musste ich öfters zocken, nur weil Spencer sich kurz vorm nächsten Speicherpunkt ins digitale Nirvana verabschiedete. Man kämpft in Bionic Commando ja viel gegen große Gegner und Gegnermassen. Apopros große (End)Gegner... Der Kampf gegen den riesigen, aus Schrottteilen bestehenden Wurm (Der Mohole) ist mir gut in Erinnerung geblieben, weil er einfach gut inszeniert war. Aber auch der Kampf gegen Endboss des Spiels ist, wie ich finde, echt gut gelungen. Werd ich natürlich hier jetzt nicht verraten weil ihr das Game selber mal antesten sollt ;) Also ich kann nur sagen, dass sich das Durchspielen dieses Titels in knapp 6 Stunden gelohnt hat. Das Ende ist überraschend und die Story eigentlich ganz okay. Spielefans von Jump&Run und Shootergames können hier bedenkenlos zugreifen.